Nachgefragt bei EU-Abgeordneten: Wie stehen Sie zur Panoramafreiheit?

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Allgemein

Auf Grund der Diskussion um die Panoramafreiheit, siehe Blog vom 27. Juni 2015, entschlossen wir uns die deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlamentes per Email zu kontaktieren. Wir schrieben 74 Parlamentarier an. Es ist uns wichtig für dieses Thema zu sensibilisieren und unsere Meinung mitzuteilen.

Bis heute, 7. Juli, antworteten 18 Abgeordnete. Das dafür eine vorgefertigte Mail genommen wurde, spiegelt das Interesse der Bevölkerung an diesem Thema.

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Die Angelegenheit scheint, wie die Petition auf www.change.org zeigt, immer mehr Menschen zu beunruhigen. Uns ist bewusst, dass es bei dieser Abstimmung nicht darum geht, sofort ein Gesetzt zu beschließen. Die meisten Abgeordneten klärten kurz, andere ausführlicher, über die Materie auf und teilten unsere Sorge.

Nur Arne Gericke schrieb über Panikmache, Sandkastenspiele und wie er einen fundierten Gegenvorschlag erarbeiten wird, obwohl das nicht unter seine Kernthemen falle. Bürgernähe Herr Gericke, dafür sollten Sie als Politiker doch eigentlich stehen, oder?

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Insgesamt waren wir von dem Feedback beruhigt. Wir werden die Entwicklung beobachten und uns gegebenenfalls erneut einmischen.

Wir denken es ist wichtig so schnell wie möglich über solche Themen aufzuklären und darüber zu diskutieren. Das hat unserer Meinung nach nichts mit Panikmache zu tun. Nichts tun und sich im Nachhinein über Gesetze und Politik beschweren, das ist einfach. Doch wenn wir etwas ändern wollen, dann muss man etwas dafür tun. Auch wenn das für den ein oder anderen Adressaten unbequem zu sein scheint.

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2 Kommentare

  1. Nur an Arne Gericke schickten wir eine zweite Email, in welcher wir unsere Verwunderung über die Art und Weise seiner Korrespondenz kundtaten.
    Wir wurden sogleich telefonisch vom Büro des Abgeordneten angerufen. Ein freundlicher Mitarbeiter fragte nach und nahm Stellung zur gesendeten Email.

    Vielen Dank dafür.

  2. Hallo fotoschoen,
    ich finde es auch wichtig über solch wichtige Themen zu sprechen… bevor es zu spät ist und irgendwelche Beschlüsse einfach gefasst werden. – Einfach ausgedrückt –
    In den Medien wurde das Thema meiner Meinung nach etwas zu vereinfacht dargestellt, es wirkte so als wäre das Gesetzt schon fertig und heute (9.Juli) wird nun abgestimmt. Selbst gestern im Morgenmagazin (ARD-ZDF) kam meiner Meinung nach nicht klar heraus, dass es erstmal „nur“ um den Bericht von Frau Reda geht. Und nicht darum ein Gesetz zu beschließen.

    Grüße
    Mia

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